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Es gibt ja das Klischee, daß bei manchen Männern das Gehirn im Schniedel sitzt.
Und wie jedes Klischee hat das auch sicherlich hin und wieder so nen kleinen Wahrheitsfunken.
Manchmal frag ich mich allerdings auch, ob analog dazu bei manchen Frauen das Gehirn nicht in der Gebärmutter sitzt, und das dann mit dem Kind ausgepresst wird und zusammen mit der Nachgeburt im Abfluß landet.
Anders kann ich mir nicht erklären, daß manche Frauen, sobald es auch nur ansatzweise um ihre Kinder (KINDER!) geht, jegliche Sachlichkeit und Rationalität verlieren. Kinder machen nie was falsch, sind absolut unschuldig, und jeder, der ein Kind auch nur böse anschaut, gehört deswegen öffentlich geteert und gefedert und gesteinigt!

Pink – So What
Ich fand den Song ja schon beim ersten Hören ziemlich cool, aber jetzt hab ich gerade das Video dazu gesehen, und ja, SO sollte das Verhältnis zu einem Ex sein.
Ich finds einfach rattenscharf, daß man in einem Song, bei dem es darum geht, daß man ne Trennung gut wegsteckt (oder es sich zumindest einzureden versucht
), den Ex mitspielen läßt – und der auch dabei mitmacht. Die Ironie ist einfach nur geil, und einer der Gründe, warum ich Pink so mag.
Und es zeigt auch, daß das berühmt-berüchtigte “Freunde bleiben” durchaus möglich ist, solange man in der Beziehung und auch danach ehrlich und respektvoll miteinander umgeht. Ich meine, man hat diesen Menschen ja mal geliebt, und dafür gab es auch gute Gründe. Und nur, weil man merkt, daß die Beziehung nicht funktioniert, bedeutet das ja nicht automatisch, daß der andere auf einmal ein Arsch und was-weiß-ich ist.
Klar, Betrügereien, Lügen und sonstiges respektloses Verhalten sind ne ganz andere Sache – aber dann IST derjenige ja auch ein Arsch und dann braucht man definitiv auch keine Freundschaft mit so jemanden!
Aber wenn man einfach nur merkt, daß man andere Vorstellungen davon hat, wie das Leben und/oder die Beziehung weitergeht, ändert das nix an den gegenseitigen Sympathien, und dann ist ne Freundschaft auch nach Beziehungsende kein Problem.

Wieso sorgen immer Artikel, wo ich nicht wirklich was weltbewegendes (ja mehr oder weniger noch nichtmal überhaupt was) schreibe, für nen Mega-Run auf mein Blog?
Was machtn dat für nen Eindruck, ey?
Als könnt ich nix besseres. Pf.

Ich hab seit Anfang des Jahres ne neue Nachbarin unter mir. Die war mir ja schon von Anfang an ein bisschen unsympatisch (vor allem im Vergleich zu der vor ihr), sie macht nen etwas überkorrekten Eindruck.
Nunja.
Sie hat ne irgendwas um die 10 Jahre alte Tochter, die vorne den Hof und hinten den kleinen Garten auch kräftig beschallt, wenn sie spielt. Und sie selber klimmpert mehrmals täglich – auch früh am Wochenende – auf dem Klavier.
Das läßt mich ja eigentlich alles kalt, in der ersten Nacht in meiner alten Wohnung bin ich brutal erschrocken, weil ich gedacht habe, es hustet jemand bei mir im Zimmer, dabei wars nur die über mir, die ne Erkältung hatte. Und bei ihrem Nachmieter konnte ich immer den Anrufbeantworter mithören. Da härtet man einfach ab, was Umgebungsgeräusche angeht.
Und dann schwing ich mich also vorhin auf meinen Stepper – und ja, der quietscht, wie alle Stepper
– und kurz nach neun klingelt es an meiner Tür, ob ich denn bitte nicht damit aufhören könnte, weil sonst kann Töchterlein nicht schlafen. Und es ist ja nicht so, daß ich stundenlang auf dem Teil stehe, im Normalfall ne halbe Stunde, da waren dann grad mal 20 Minuten vorbei. Also nicht soooo die dauernde Lärmbelästigung. Nach 20 Minuten würd ich noch nichtmal bei nem Nachbarn klingeln, wenn er die Musik übermäßig laut hätte.
Die Wohnungen sind nun mal hellhörig, und klar, manchmal nervt es, aber da muß man halt durch. Ich hör meine Nachbarn, sie hören mich, alles kein großartiges Drama. Gegenseitige Rücksichtnahme in beide Richtungen, und jeder hat seinen Frieden.
Oder nicht, was in Zukunft noch gscheid lustig werden kann. Prima.

(… sind mir in dem Fall zu gefährlich, noch ist das Urteil ja nicht rechtskräftig…
)

Bei dem Thema “Fusion Küche” geht es mir ja ähnlich wie damals beim Thema “Ingwer”. Mit verschiedensten Einflüssen koche ich eh mehr oder weniger andauernd, also fällt es mir schwer, was besonderes zu dem Thema zu finden.
Die Mutter aller “Fusion Küche” dürfte aber wohl Amerika sein. Als Einwanderer Land haben sich dort die unterschiedlichen Küchen ganz von alleine gemischt, einer der Gründe, warum ich die amerikanische Küche ganz generell mag.
Mein Beitrag zum Event ist ein klassische Gericht der Italo-American-Küche, mit allerlei anderen Einflüssen abgewandelt:


Meatballs
500g Hackfleisch, bei mir Huhn
1 Minidose Mais
1 kleine Paprika
1 Zwiebel
5 Scheiben Knäckebrot (bei mir “Mehrkorn” von Wasa)
2 Eier
1 EL Senf
getrocknete und grob gemahlene Chilischoten, Salz, Pfeffer, Paprika nach Geschmack
etwas Milch
Semmelbrösel
Olivenöl
Das Knäckebrot in etwas Milch einweichen und audrücken, die Zwiebel und den Paprika in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten zu einem Fleischteig verkneten, falls es zu feucht ist, mit Semmelbröseln ausgleichen.
Zu Fleischbällchen formen und in Olivenöl braten.
Tomatensoße
500g Tomaten
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 300ml schwache Brühe
Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprika
Kräuter
Honig
Olivenöl
Die Zwiebel und den Knoblauch grob hacken und in der gleichen Pfanne, in der vorher die Fleischbällchen gebraten wurden, anbraten, falls nötig noch weiteres Olivenöl dazu geben. Die Tomaten in Stücke schneiden und ebenfalls mit anbraten (wer will, kann die Tomaten vorher schälen, ich mag es mit Schale lieber). Mit der Brühe ablöschen und etwas einkochen lassen. Falls die Tomaten geschmacklich etwas schwach auf der Brust waren, mit Tomatenmark ausgleichen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und einem Schuß Honig abschmecken, nach belieben Kräuter dazugeben. Dann die Fleischbällchen in die Soße geben und kurz durchziehen lassen.
500g Spaghetti bißfest kochen, mit der Soße und den Meatballs anrichten.
Die oben angegebenen Mengen reichen für ca. 4 Personen.
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Die Meatballs – oder Fleischbällchen – gehen für dieses Gericht mehr oder weniger einmal um den Globus.
Die Bulette an sich dürfte wohl ihren Ursprung in Deutschland haben, umgeformt wurde sie dann in Amerika, Mais, Paprika und Chilli geben die Tex-Mex-Note (was selber ja schon wieder ne Fusion Küche ist
), durch das verwendete Knäckbrot hat es auch noch einen schwedischen Hintergrund, Nudeln kommt aus Italien – oder doch aus Asien? *g* – und wenn man jetzt noch (selbgebackenes) Baguette dazu reicht, hakt man Frankreich auch gleich noch mit ab.
Ich hoffe, damit wird dieses Gericht den Anforderungen des Events gerecht!

Auch die REPs haben sinnfreie Sprüche auf ihren Wahlplakaten: “Wir lassen die Kirche im Dorf und die Moschee in Istanbul” (oder so ähnlich).
Nun schlagen in Bayern ja schon die Uhren etwas anders, allerdings gilt auch dort (zumindest in der Theorie) das Grundgesetz, was Religionsfreiheit und die Trennung von Staat und Kirche vorsieht. Sprich, wenn eine Islamische Gemeinde sich ein Gotteshaus bauen möchte, um ungestört ihre Religion auszuüben, verspricht der Staat, das zu gewährleisten. Und ansonsten hält er sich aus allem religiös motiviertem raus.
Und was viele der Dumpfbacken nicht sehen (ich hab gerade mal wieder bei PI gelesen, da wird einem echt schlecht!
), das bedeutet auch, daß diese Panikmache von wegen “bald wird bei uns die Scharia als Gesetz eingeführt, wenn wir nicht aufpassen” vollkommen hirnrissig ist, weil das ebenso entgegen der Verfassung wäre, wie den Bau einer Moschee verhindern. Sprich, wenn die Spacken jetzt durch irgendwelche sinnbefreiten Petitionen das Grundgesetz aufweichen wollen, wird sie das wahrscheinlich irgendwann verdammt in den Arsch beissen.
Was diese Wahlparole halt einfach nur zu dumpfestem Stammtischgeprolle macht – was aber wohl denk ich sowieso niemanden überrascht.