Archive for Mai 2007

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GNTM/2 – Holla die Waldfee!

24.05.2007

Nu hat es Barbara also tatsächlich geschafft. Ich bin begeistert, diesmal hat dann auch meine Favoritin gewonnen! 🙂

Ich denke, sie hat es verdient, die Frage bleibt natürlich – vor allem, da ja alle Welt Hana für die sichere Siegerin gehalten hat – ob da die Bildzeitungsberichte gestern und heute was damit zu tun hatten.

Bei der Modenschau ist mir allerdings nochmal Tonia extrem positiv aufgefallen, ich denke, die wird auch ohne diese Show als Model erfolgreich sein. Ich fand sie umwerfend schön auf sehr natürliche Art und Weise, und neben den drei Finalistinnen ist sie mit Abstand am besten gelaufen.

*lol* Und Anja kann immernoch nicht wirklich laufen! Beim ersten Hinweg dachte ich mir ja noch, hey, sie hat sich verbessert, aber dann hat Madame Clumsy beim umdrehen vergessen, daß sie ja ne Schärpe am Kleid hat, verhädert sich mit dem Schuh drin und schiebt den Tüll dann beim ganzen Rückweg vor sich her. 😀

So, nächste Woche dann nochmal ein Best-of, und das wars dann. Über was schreib ich denn dann in Zukunft Donnerstag Abends? 😉

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GNTM/2 – All bets are off!

24.05.2007

WOW! Hana ist nur Dritte!

Da lagen mein Spoilerquellen ja auf alle Fälle schonmal daneben. Hätte ich nicht gedacht, die Spoiler waren sich da alle ziemlich sicher. Haarig war immer der vierte und dritte Platz, aber bei Hana waren sich alle einig.

Mist, jetzt wird das ja nochmal richtig spannend! 😀 Dann heißt es wohl Barbara die Daumen drücken, jetzt könnte sie es schaffen.

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Political Correctness

23.05.2007

Heute kam ein Kollege zu mir, wollte charmant sein, und hat verzweifelt nach dem weiblichen Äquivalent zu „Womanizer“ gesucht. Uns ist dann aber nicht wirklich ein Wort dazu eingefallen, was im Grundton ebenso nett ist und wo auch diese Anerkennung mitschwingt.

Das Bild, das man bei dem Begriff „Womanizer“ vor sich hat, ist George Clooney, Sean Connery, Jack Nicholson oder Brad Pitt – erfolgreiche, charmante Männer, denen Frauen zu Füßen liegen, bei denen ein Lächeln oder ein Blick oder ein Wort reicht, um ihr Gegenüber dazu zu bringen, gerne das zu tun, was sie von ihnen wollen. Die sexuelle Komponente ist dabei noch nicht mal so wichtig, die ist eher nur angedeutet.

Eine Frau, die – in welcher Form auch immer – Erfolg beim anderen Geschlecht hat, ist im besten Fall eine „Sexbombe“ oder ein „Sexsymbol“, ansonsten wohl eher die „Schlampe“. In beiden Fälle ist aber der (promiskutive) Sex das Hauptmerkmal.

Mein Kollege hat sich dann sogar bei mir entschuldigt, weil jedes auch nur ansatzweise vergleichbare Wort oder jede Umschreibung, was uns dazu eingefallen ist, war wenn nicht beleidigend, dann doch zumindest ziemlich unseriös.

Das Denken beeinflusst die Sprache – das Verhalten eines „Womanzier“ ist für eine Frau nicht gewünscht, also wird auch kein Wort dafür benötigt. PC sagt nun, diese Beeinflussung ist auch umgekehrt möglich. Indem ich neue, nicht bereits negativ besetzte Begriffe verwende, schleicht sich diese Neutralität auch in die Denkweise.

Also, ich überleg mir jetzt einfach ein nettes Wort, mach ein T-Shirt, was ich in großem Maßstab bei eBay verticke, und schon können Frauen charmant und erfolgreich im Beruf und im Umgang mit Männern sein, ohne sich dumme „Die hat sich doch hochgeschlafen“-Sprüche anhören zu müssen?

Es wäre ja schön, wenn es so einfach wäre. Ich hab da allerdings sehr meine Zweifel. Ums mal mit Terry Pratchett auszudrücken, man kann „Afro-Amerikaner“ auch trotzdem noch mit zwei „g“ aussprechen.

Und das ist das Problem, was ich mit PC ganz generell habe. Für mich ist sie in erster Linie Symptombekämpfung. Nur weil überall wie selbstverständlich nach „Manager/-innen“ gesucht wird, bedeutet das noch lange nicht, daß die Frauenquote in dem Job sonderlich hoch ist, oder man auch nur das gleiche wie die männlichen Kollegen verdient. Nur weil man „Afro-Amerikaner“ oder „Native-American“ sagt, sind rassistisch bedingte soziale Ungerechtigkeiten nicht aus der Welt.

Die werden nicht gelöst, sondern nur verbal überschminkt. Und ich sehe dabei die Gefahr, daß die eigentlichen Probleme dadurch in Vergessenheit geraten. Solange der Respekt von „oben“ durch ein Sprachdiktat eingetrichtert wird, ist er nicht ernst gemeint und ehrlich, und damit kann man den ganzen Ansatz eigentlich vergessen. Und mir ist es auch lieber, wenn ich die Geisteshaltung von jemanden schon an der Sprache erkennen kann, das macht das Aussortieren der Idioten um vieles leichter. 😉

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Alles wie gehabt

22.05.2007

Jetzt muß ich doch mal breit grinsen und die Web-Omi rauslassen… 😀

Via Basic Thinking bin ich auf eine Liste gestoßen, „19 Things NOT To Do When Building a Website„.

Vor knapp zehn Jahren war „Webdesigner“ mal meine Berufsbezeichnung (ich weiß, ich weiß 😀 ). Und genau diese „Regeln“ haben damals auch schon gegolten.

Da war ich bei einer kleinen Softwarefirma beschäftigt, die Tochter einer etwas größeren Marketingfirma, die bis dato nur Print gemacht haben. Ich weiß noch, ich hab damals ein knapp fünfseitiges Worddokument verfasst, wo ich bis ins Detail den Unterschied zwischen Print und Web erklärt habe (Flächensehen vs. Punktsehen, pixelgenaue Gestaltung vs. unterschiedliche Browserfenster- und Bildschirmgrößen, Grafiken vs. Fliesstext, die 65k-Regel, „Content before Image“, Fontorgien vs. Serif/Serifenlos/Monospaced-und-das-wars – und daß ich 99% der Entwürfe, die aus der Grafikabteilung kommen, deshalb wegschmeissen kann 😀 ;  schade, daß der Text durch diverse Festplattenwechsel mittlerweile verschütt ging).

Ich wurde beim Lesen dieser Liste fast nostalgisch – „The more things change, the more they stay the same!“. 🙂 Auch wenn es fast traurig ist, daß solche Listen wohl immer noch nötig sind.

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Auswandern

22.05.2007

Im Moment bin ich grade wieder so in der Phase, wo ich mir denke, warum bin ich eigentlich zu feige oder zu bequem, um einfach meine Sachen zu packen, mir in ner anderen Stadt oder einem anderen Land nen Job und ne Wohnung zu suchen, und einfach abzuhauen.

Und dann denke ich mir, naja, weil ne andere Stadt oder ein anderer Job auch nicht wirklich anders sind als hier, diese „Mir geht grad alles auf den Keks“-Stimmung würde ich da natürlich auch schön brav mitnehmen.

Und DANN denke ich mir, ob das wiederum nicht nur die Ausrede ist, mit der ich mir meine Bequemlichkeit schönrede.

Pfff. 🙄

Gottseidank gehen diese Phasen auch wieder vorbei, und ich freue mich darüber, meine Familie in meiner Nähe zu haben, ich fühl mich in meinem Job wieder wohl und anerkannt – und ich grübel nicht wild im Kreis rum.

Ich befürchte, am meisten bin ich in diesen „Mich nervt alles“-Phasen von mir selbst angenervt. 🙄 😀

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Freiheit vs. Innere Sicherheit

21.05.2007

Das habe ich gerade im law blog gelesen bzw. gesehen.

Was mich an der Stelle am meisten erschreckt, sind noch nicht mal die Aussagen von Madame Kanzler, sondern das applaudierende Publikum.

Soviel Kurzsichtigkeit macht mir verdammt Angst.

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Frustphase

20.05.2007

Heut ist so ein richtiger Depri-Tag.

Das mag aber auch dran liegen, daß ich heute morgen mit „Tommyknockers“ fertig war, und jetzt mal wieder mit „Carrie“ angefangen habe. Gott, ich sollte es eigentlich besser wissen, die beiden Romane ziehen einen halt aber auch brutal runter.

Man muß den Hauptfiguren zuschauen, wie sie sich langsam und sicher und unwiderruflich in die Scheiße reiten, und sowas finde ich echt frustrierend. Vor allem, weil es eben Situationen sind, für die sie noch nichtmal was können, Kategorie „Shit happens“. Und wenn man die Romane schon gelesen hat, weiß man dann auch, daß es keine wundersame Rettung geben wird.

Horrorromane sollen ja angeblich dem Zweck dienen, mit seinen eigenen Ängsten fertig zu werden, nach dem Motto „Guck mal, was denen passiert, dagegen gehts mir ja richtig prima“. Bei Mr. King funktioniert das aber irgendwie immer nicht so, der beschreibt seine Charaktere so gut und intensiv, daß man richtig mit ihnen fühlt, fast als wären sie Freunde. Die wohlige Distanz geht dabei dann flöten.

Bei „Es“ ist das besonders schlimm, da hab ich jedesmal nen Kloß im Hals auf den letzten Seiten. Wenn die übrigen fünf wieder anfangen, sich zu vergessen, und ich weiß, daß das Buch bald vorbei ist, fühl ich mich, als würde ich auch sehr gute Freunde verlieren.

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Heute in den Suchbegriffen

19.05.2007

„video wo elche miteinander schlafen“

Ich hoffe, das war ein Tippfehler…

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Musik, die mich ankotzt

18.05.2007

Was soll eigentlich die Kacke mit den Handys als Ghetto-Blaster-Ersatz? Das geht mir ja mittlerweile echt tierisch auf den Keks.

Mal ganz davon abgesehen, daß das immer nur Typen machen, die einen KOMPLETT anderen Musikgeschmack haben als ich, ist die Qualität ja auch das hinterletzte. Ich hab schon mit nem Diktiergerät aufgenommene Bootlegs gehört, die nen besseren Klang hatten. Wie kann denn Musik in der Form Spaß machen, das ist doch nur Gescheppere!

Und von Rücksicht haben die auch noch nie was gehört, oder? Wie kommt man auf die Schnappsidee, daß der ganze Bus oder der ganze U-Bahnwagen den, mit Verlaub, Lärm genauso cool findet?

Erinnert sich noch jemand an die Plakate mit dem „Dem Nachbarn dröhnts im Trommelfell“, die eine zeitlang immer in den U-Bahnen hingen? Wo darum gebeten wurde, seinen Walkman (jaha, das waren noch Zeiten 😉 ) nicht so laut zu machen, um die mitfahrenden Gäste nicht zu stören? Die sind ja dann, je besser die Kopfhörer wurden, wieder so langsam verschwunden, weil sie einfach überflüssig wurden.

Ich glaube, es ist Zeit für ein Revival, Retro ist ja eh grad in! 😀

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GNTM/2 – Endspurt

17.05.2007

Na gottseidank, meine Spoilerquellen hatten recht, Fiona steht nicht im Finale. Halleluja! 😀

Ansonsten war das wohl die langweiligste Folge der ganzen Staffel. Die letzten 30 Minuten waren ok, aber daß sie am Anfang nochmal die ganze Entscheidung der letzten Folge gezeigt haben, war ja wohl überflüssig bis zum geht-nicht-mehr, und die Homestories, naja. 🙄

Barbara hat mich aber bei ihrem Shooting echt umgehauen. Ich hätte eigentlich auch gedacht, daß sie ohne Wimperntusche mit ihren hellen Wimpern komisch ausschaut, aber WOW! Das war ja ein ganz neues Gesicht. Nicht, daß ich sie bisher nicht auch schon toll fand, aber das war der Hammer, komplett anders als sonst. Ätherisch, königlich.

Ich hoffe mal, daß man das fertige Bild nächste Woche im Finale noch groß zu sehen bekommt.