Archive for Juni 2007

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Die Freuden des ÖPNV

28.06.2007

Heut saß mal wieder ein Schmatzer hinter mir im Bus.

Die sind die Schlimmsten. Dicht gefolgt von den Schniefern. Wobei man sich bei denen einfach rumdrehen und ein Taschentuch anbieten kann. Ich hatte dann allerdings schon mal den Fall, daß der auf die Frage „Brauchen Sie ein Taschentuch?“ mit „Nein, danke!“ geantwortet hat. Da war ich ziemlich sprachlos. Was macht man denn da? Ein „Doch, ich glaub schon, BITTE!!!“ ist ja auch doof…

Aber Schmatzer sind einfach nur eklig. Ich zuck da bei jedem Glitscher richtig zusammen. Ich war mal auf einer Veranstaltung, wo einer der Redner seine Zeit auf der Bühne nicht ohne Nikotinkaugummi überstanden hat, und boah, über Mikrofon geht dieses feuchte, fleischige, vor Spucke triefende Geräusch schon ins schmerzhafte über. Ich mußte dann auch raus, das war nicht zum aushalten. Und ich war auch nicht die einzige, die mit ekelverzogenem Gesicht den Saal verlassen hat.

Bäh.

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Mr. Murphy liebt mich

27.06.2007

Gehts eigentlich immer nur mir so, daß ich nur auf die „falschen“ Männer Eindruck mache?

Wann immer ich in die Situation gerate, daß ich gleichzeitig zwei befreundete Typen kennenlerne, von denen ich einen interessant finde, kann ich drauf wetten, daß der ANDERE anfängt, mich anzubaggern. Und das ist schon allein deshalb ziemlich frustrierend, weil, sobald der eine anfängt zu baggern, der andere als guter Kumpel natürlich erst recht die Finger von einem läßt. Sprich, meine Chancen sind spätestens dann auf Null gesunken.

Keine Ahnung, irgendwie biegen wohl meine „Hallo Schnecke!“-Vibes in solchen Situationen immer falsch ab. Gibts ne Möglichkeit, die Zielgenauigkeit da etwas zu verbessern?

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Das Leben ist eine Baustelle

26.06.2007

Bei mir im Bürogebäude wird gerade heftig umgebaut und renoviert.

Nun bin ich ja eigentlich nicht sonderlich lärmempfindlich bei der Arbeit – ich hab lange genug im Callcenter gearbeitet, da gewöhnt man sich irgendwann dran – aber das ist jetzt dann doch übertrieben.

Da wird gebohrt und geräumt und geschoben, mit Presslufthammer und was-weiß-ich. Hört sich zum Teil auch ganz massiv nach Abbrucharbeiten an. Naja, solange es nicht von der Decke rieselt, bleib ich mal noch ruhig.

Und mal schaun, ich werd jetzt die Kopfhörer einstöpseln, evtl. kann ich damit den schlimmsten Krach ein bischen übertönen.

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Bereitschaft

25.06.2007

Heut hab ich zufällig erfahren, daß ich schon seit den letzten beiden Malen Bereitschaft für Maschinen mache, von denen ich so null Ahnung habe. Normalerweise ist die Bereitschaft bei uns strikt nach Betriebssystemen getrennt, in dem Fall sind aber die Maschinen aus thematischen Gründen uns zugeordnet, und es ist ein anderes OS.

Prima, davon hab ich nur keinen blassen Schimmer.

Zumindest nicht gut genug, um dafür Bereitschaft machen zu können. Und schon gar nicht Nachts um drei noch halb im Schlaf.

Also hab ich meinem Teamleiter gesagt, uhm, sorry, aber dann streich mich mal bitte vorläufig von der Bereitschaftsliste. Ende Juli und Anfang August hab ich zwei Wochen Seminar für dieses OS, und danach sehen wir weiter.

Worauf er dann meinte, ach nee, sind doch nur die paar Maschinen, und das kannst du schon, bla. HALLO??!!? Sorry, aber ich mach nur Bereitschaft, wenn ich damit Nachts ruhig schlafen kann, und nicht die Panik schiebe, daß jetzt ein Anruf kommt, bei dem ich noch nichtmal ansatzweise Ahnung hätte, was ich jetzt tun soll. Und das wäre bei diesen Maschinen im Moment noch der Fall.

Davon abgesehen ist die Bereitschaft bei uns auf freiwilliger Basis, sprich, die macht halt jeder, wie er Lust hat. Dafür gibts gut Kohle, also ist es eigentlich kein Problem, die Zeiten abzudecken. Und ich bin einer der großen Verfechter der Bereitschaft bei uns in der Firma, genau aus dem Grund, daß man sich eben gut Extra-Geld damit verdienen kann. Ich will mich also da mit Sicherheit nicht davor drücken.

Hat er nicht begriffen, und er will das Thema beim nächsten Teamleiter-Meeting ansprechen. Von mir aus, ändern wird sich dadurch für mich erstmal nix. Ich werde definitiv nicht Bereitschaft machen, solange entweder diese Maschinen bei uns im Team bleiben und/oder ich keine ernsthafte Ahnung von dem Betriebssystem habe.

Was mir aber natürlich schon stinkt, weil die Kohle immer echt gut ist.

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Das muß jetzt raus…

24.06.2007

ICH HASSE ES, WENN ICH AUF MAILS KEINE ANTWORT BEKOMME!!!

*hmpf*

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Drecks Hefeteig

24.06.2007

Ich wollte mich heute mal an Donuts probieren, nachdem ich ja bekennender Dunkin‘ Donuts Jukie bin, es die aber hier nicht gibt.

Pfff, das war wohl nix.

Ich hatte schon immer einen Höllen-Respekt vor Hefeteig, weiß der Geier wieso, eigentlich ist der ja nicht wirklich sonderlich dramatisch. An Weihnachten gibts bei uns immer viel Hefegebäck, und den Rest, der da mit dazugehört, würde ich mir ja mittlerweile schon zutrauen, aber vom Hefeteig laß ich ganz elegant die Finger und meiner Mom den Vortritt.

Und ich weiß auch, warum. 😀

Der Hefeteig heute ist noch nichtmal aufgegangen, da hat sich gar nix getan. An mangelnder Wärme kann es bei den Temperaturen gerade ja nu nicht gelegen haben, außerdem ist der noch nichtmal beim backen hochgegangen.

Soviel dann zu meinen Versuchen, Chocolate-Coconut- und Double-Chocolate-Donuts zu machen. *seufz*

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Ich und der Geschirrspüler, ein Drama in vier Akten

23.06.2007

1. Akt: Kauf

Ich hatte nun endlich vor, mir einen Geschirrspüler zu kaufen. Ich hab also die diversen Internetseiten abgeklappert, und bei einer größeren Kette auch GENAU das Teil gefunden, was ich haben wollte: Dreimal A bei den Energiewerten, silber, Preis unter 400 Euro. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Silberne Maschinen sind ja immer, weiß der Geier wieso, mindestens 100 Euro teurer als normale weiße. Und ich red noch nichtmal von Edelstahl, das würde ich ja noch verstehen, sondern einfach das Plastik in silber/grau.

Ich bin also hin, hab zuerst gesucht, das Teil leider nicht gesehen, also hab ich mir einen Verkäufer geschnappt. Der hatte dann große Fragezeichen im Gesicht, meinte, nö, hat er noch nicht gesehen, kann er auch fast nicht glauben. Ich hab ihn dann gefragt, ob er hier die Möglichkeit hat, auf die Internetseite zuzugreifen, konnte er, und da war sie auch. Also hat er sie für mich bestellt. Beim Bestellen hab ich ihm natürlich über die Schulter gelinst und zufällig gesehen, daß dort bei der Produktbezeichnung „weiß“ steht. Ich also die Bremse gezogen und gesagt, nee-nee, ich will die ja in silber. Nach einiger Detektivarbeit des Verkäufers hat sich dann rausgestellt, daß auf der Seite ein falsches Bild war, er hat dann ohne ein Zutun von mir die silberne (sogar Edelstahl!) für mich bestellt und mir aus Kulanz den Preis für die weiße verrechnet.

Fand ich klasse, ich hab meine Anzahlung gemacht und mich gefreut wie Bolle.

2. Akt: Warten auf Anruf

Nachdem nach 1 1/2 Wochen immernoch kein Anruf kam, daß ich die Maschinen nun abholen kann, obwohl der Mitarbeiter meinte, sie melden sich gleich in der folgenden Woche, hab ich dort angerufen und vorsichtig nachgefragt, was denn mit meiner Maschine sei, obs irgendwelche Probleme gibt.

Der Verkäufer, mit dem ich da gesprochen habe, meinte dann, öhm, nö, die Maschine gabs doch so nie, die ist seines Wisses gar nicht lieferbar. Aha. Ich hab ihm dann gesagt, daß dann ja wohl zumindest ihr Warenwirtschaftssystem nicht ganz so der Renner sein kann, weil der Kollege konnte das ja durchaus bestellen und dafür auch ganz lässig die Anzahlung kassieren.

Er wollte dann kurz mit seinem Chef sprechen – wo ich mich ja frag, wieso, entweder ist das Teil lieferbar oder nicht – und mich zurückrufen. Oh-oh. Aber 15 Minuten später kam der Anruf, ja, alles ok, Maschine kommt nächste Woche.

Ich war dann schon etwas nervös, das kam mir alles sehr spanisch vor. Andererseits hatte ich aber ja die Auftragsbestätigung und die Anzahlung, also dachte ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn, daß da nicht allzuviel mehr schief gehen kann.

3. Akt: Abholung

An dem Tag lag ich leider flach, also sind meine Schwester und ihr Bekannter/Freund (weiß der Geier, das ist wohl noch nicht so ganz raus, geht mich ja auch nix an, und ich schweife ab) zu dem Markt gefahren. Irgendwann kommt der Anruf von meiner Schwester, äh, sag mal, hast du ne integrierbare Maschine bestellt? Zur Erklärung, integrierbar bedeutet, daß das Teil keine Frontplatte hat, so daß man eine Platte passend zur restlichen Küchenfront anschrauben kann. Und nö, hatte ich natürlich nicht, warum soll ich drauf bestehen, daß die silber ist, wenn ich eh nur die Bedienleiste dann in dem silber sehen würde. Ganz im Gegenteil, das wollte ich eigentlich gar nicht.

Tja, aber das Teil, was für mich bestellt wurde, war integrierbar, hat halt keiner gewußt/gesagt, obwohl der Verkäufer, mit dem ich dann übers Telefon gesprochen habe, ganz großspurig meinte, ja, das „i“ aus der Typenbezeichnung bedeutet natürlich integrierbar. Klar, das weiß ich als Kunde auch sofort.

Aber er war dann wieder sehr nett, er wollte schauen, was er von dem Hersteller so an Maschinen auftreiben kann, und mir die dann halt nochmal neu bestellen. Zehn Minuten später kam dann der erneute Anruf, nö, da haben sie leider nichts da, aber er könnte mir ne andere Maschine in silber anbieten. Die hatte aber leider nicht dieses Tripple-A bei den Werten, und dann wollte ich die auch nicht.

Meine Schwester hat dann gemeint, hach, das mit dem integrierbar ist doch recht schick, ich soll die doch nehmen, da fällt uns dann schon was ein. Gut, also hab ich mich breitschlagen lassen.

4. Akt: Umtausch 😉

Als das Teil dann allerdings in meiner Küche stand, hats mir schon ein Stück weit gestunken, daß ich sie genommen habe. Ich hatte eigentlich nicht wirklich Bock auf das Geschisse, eine silberne Front dafür aufzutreiben, von der extra Kohle nochmal dafür ganz zu schweigen.

Trotzalledem hab ich mich im Internet dann auf die Suche gemacht und auf der Herstellerseite geschaut, ob es nicht vielleicht von denen direkt die passende Front dafür gibt.

Tja, und was muß ich sehen, diese Maschine hatte nun auch nicht die dreimal A bei den Werten. Damit war das Thema dann endgültig für mich gegessen, und ich hab ihnen die Maschine wieder zurückgebracht.

Ich hatte schon ein bischen Panik, was da wohl wieder schief gehen könnte. Ich hab vorher angerufen und gefragt, wie das mit dem Umtausch funktioniert, ob ich das an der gleichen Stelle abliefere wo es abgeholt wurde und bla. Die Dame meinte dann, ja, aber sie muß Originalverpackt sein, sonst werden 10% vom Kaufpreis bei der Rückgabe abgezogen. Holla. Ich hatte nämlich natürlich die Plastikfolie schon aufgeschnitten, ich wollte mir das Teil ja auch mal genauer anschauen. Aber Gottseidank war das dann kein Problem, ich hab den vollen Preis ausgezahlt bekommen.

Fazit:

Rechtlich gesehen hatte ich natürlich von Anfang an keinerlei Ansprüche auf eine silberne Maschine zu diesem Preis. Die hätten gleich sagen können, nö, sorry, ist ein Fehler, tut uns leid. So eine Internetseite ist ja erstmal noch kein verbindliches Angebot, und keine Ahnung, ob ich bei sowas mit dem Verbraucherschutz wegen Lockvogelangebot hätte drohen können. Ich denke eher nicht.

Allerdings muß ich schon sagen, daß der Service echt gut war, was ich von so einer Kette nicht erwartet hätte. Es ging zwar so ziemlich alles daneben, was nur daneben gehen konnte, aber die Mitarbeiter waren immer freundlich, haben immer versucht mir zu helfen und waren kulant wo es nur ging.

Im nächsten halben Jahr/Jahr trau ich mich aber nicht mehr in den Laden, ich glaube, die bekommen hysterische Anfälle, wenn sie mich nur von Weiten sehen! 😀

Und Geschirrspüler hab ich immernoch keinen…