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Verzweiflung macht unsexy

04.06.2007

Tja, da hatte ich letzte Woche ein so schönes Flirterlebnis mit nem netten jungen Kerl – und nun wurde mir leider mal wieder ganz knallhart auch die andere Seite gezeigt.

Der Typ hat die Verzweiflung echt aus allen Poren geschwitzt.

Ist das Midlife-Crisis? Torschlußpanik? Mit Anfang Dreisig? Wobei ich noch nichtmal weiß, ob es ihm nur um ein einmaliges Abschleppen oder was Ernstes ging, soviel Details wollt ich dann gar nicht erfahren.

Ich meine, es freut mich ja, wenn jemand Interesse an mir zeigt, das finden ich und mein Ego grundsätzlich erstmal gut, aber Gott, muß das mit soviel Verzweiflung und Not rübergebracht werden? Weil dann ist das so gar nicht mehr schmeichelhaft, dann hat das eher den Charakter von, naja, ich nehm, was ich krieg – im Zweifelsfall sogar dich.

Jo, vielen Dank auch, aber da schmelz ich nicht wirklich dahin.

WAS sexy macht sind Unabhängigkeit, Selbstsicherheit, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit mit sich selbst, das Ruhen in sich selbst. Wenn ein solcher Mann mit mir flirtet weiß ich, ihm gehts tatsächlich um mich – mit welchem Ziel auch immer – und nicht nur um die Angst vorm Alleinsein mit mir als Retter in der Not.

Wenn man ganz offensichtlich schon nicht alleine mit sich klar kommt, warum sollte jemand anders dann  Interesse an dieser Gesellschaft haben?

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