Archive for Juli 2007

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Blog-Event XXVI: Tomate

31.07.2007

Blog-Event XXVI: Tomaten Wann immer ich was mit Tomaten koche, kommt auch ein Schuß Honig rein, ich finde, die beiden Aromen ergänzen sich einfach wunderbar.

Also dachte ich mir, nachdem der neue Blog-Event beim Kochtopf angekündigt wurde, warum das ganze nicht auf die Spitze treiben, und ein Dessert mit Tomaten versuchen.

Ich hab nicht viel an süßen Rezepten mit Tomaten gefunden, also hab ich ein Best-of (mit kleinen Variationen) aus dem gemacht, was ich gefunden habe und mir ganz lecker vorstellen konnte.

Mein Beitrag zum Event: Süßer Tomatenstrudel.

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Blog-Event XXVI: Süßer Tomatenstrudel

31.07.2007

… mit Frischkäsecreme und Schokoladensoße

(Hauptartikel)

tomatenstrudel.jpg

2 Blätter Strudelteig á 40×35 cm (ich war faul und hab den bereits fertigen genommen 😉 )

300g vollreife Tomaten
100g frische Brombeeren
30g ganze Mandeln
140 g würzigen Honig (z.B. Waldhonig o.ä.)
60 ml Wasser
2 Gewürznelken
etwas zerlassene Butter

100g Schlagsahne
1 Blatt Gelatine
100g Frischkäse
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

50 ml Milch
50g frische Brombeeren
30 g Blockschokolade
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zucker

Die Tomaten und die Mandeln mit kochendem Wasser übergiesen und schälen.

Den Honig mit dem Wasser aufkochen, die Tomaten dazu geben (je nach Größe evtl. in grobe Stücke schneiden) und ca. 2 Minuten stark kochen. Die Hitze etwas reduzieren und das Ganze weitere 5 Minuten durchköcheln.

Die Nelken und die grob gehackten Mandeln dazu geben und alles solange auf mittlerer Hitze einkochen, bis eine marmeladenähnliche Masse entsteht. Die Nelken nach dem Kochen entfernen.

Etwas abkühlen lassen und die Brombeeren unterrühren.

Den Backofen auf 180° (Umluft) vorheizen.

Ein Blatt Strudelteig auf einem Geschirrtuch ausbreiten, mit zerlassener Butter bestreichen, das andere Blatt darauf legen.

Die Füllung auf der oberen Hälfte (etwas Rand lassen) des Strudelteigs verteilen, die Seiten einschlagen und mit Hilfe des Geschirrtuchs aufrollen. Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit zerlassener Butter bestreichen und ca. 25-30 Minuten backen.

Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, die Gelatine einweichen und auflösen und mit dem Frischkäse vermischen. Dann die Sahne unterziehen und im Kühlschrank noch etwas anziehen lassen.

Die Milch mit dem Lebkuchengewürz, den kleingeschnittenen Brombeeren und dem Zucker aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade darin auflösen.

Den Strudel in Scheiben schneiden, mit der Frischkäsecreme anrichten und mit der Schokoladensoße überziehen. Evtl. etwas Puderzucker mit einer Prise Lebkuchengewürz mischen und über den Strudel sieben.

Die angegebene Menge reicht für ca. 4 Personen.

(Die Inspiration dazu hab ich mir von hier, hier und hier geholt.)

Das Tomatenaroma bleibt trotz des vielen Honigs erhalten – ich hatte erst befürchtet, daß es dadurch komplett überdeckt wird – und macht sich mit dem Lebkuchengewürz richtig prima.

Statt Brombeeren könnte ich mir auch Him- oder Johannisbeeren sehr gut vorstellen.

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Buffy Galore

31.07.2007

Ich habs ja schonmal geschrieben, ich bin bei „USA Erklärt“ (siehe Blogroll) wegen dem Buffy-Bezug hängengeblieben – daß ich das Blog auch an sich extrem exzellent finde, kam erst später.

Auf jeden Fall gab es da heute einen Artikel, der sich wieder recht intensiv mit Buffy beschäftigt. Und weil sonst der Autor ja recht genau und gut informiert ist, muß ich bei diesem Artikel jetzt leider ein bischen Erbsen zählen… *buffynerdmützeaufzieh* 😉

-> Ghost of the Robot ist mittlerweile ziemlich tot, keine Ahnung, ob sie sich tatsächlich auch offiziell aufgelöst haben, aber zumindest ist James raus.

-> Es gibt jedoch durchaus noch einen zweiten wiederkehrenden Schauspieler bei Buffy, der erfolgreich in einer Band spielt, nämlich Adam Busch – aber über Common Rotation hab ich ja schon mal geschrieben (auch wenn ich da denn Buffy-Bezug sehr bewußt rausgelassen habe, die meisten Menschen, einschließlich mir 😉 , sind bei Schauspielerbands ja erstmal voreingenommen). Im übrigen waren die Troika-Jungs (Adam Busch als Warren, Tom Lenk als Andrew und Danny Strong als Jonathan) sehr enttäuscht, daß die Musical-Folge bereits vor ihrem Auftauchen als „Big Bad“ geschrieben wurde, sie hätten sich sehr gewünscht, dort als „Evil Boyband“ die Stadt unsicher zu machen. Und neben Adam (siehe oben) hat auch Tom (er war z.B. in Europa mit „Grease“ auf Tour) schon als professioneller Sänger gearbeitet.

Und ja, wer „Once More With Feeling“ schaut, sollte danach auch gleich „Tabula Rasa“ gucken, was meiner Meinung nach fast noch besser ist. Aber bitte wenn möglich auf Englisch, ungefähr 90% der Sprüche („RANDY Giles??!!?“) überleben die Synchronisation nicht – aber das Thema überlass ich dann wieder „USA Erklärt“. 😀

PS. Und weils grad so schön zum Thema passt, Adam Busch ist im übrigen mit Amber Benson liiert, vom Standpunkt eines Buffy-Fans einfach eine wunderschöne Ironie! 😉

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Individuum vs. Gemeinschaft

29.07.2007

Achtung, evtl. gibt es hier Spoiler zu Battlestar Galactica (bis Folge 2.05)!

Ich bin gerade am BSG gucken, seit langem mal wieder eine Serie, die mir echt Spaß macht und wo ich auch dranbleibe.

In der Folge 2.05 wird Starbuck angeschossen und findet sich in einem Krankenhaus wieder. Dort wird dann auch festgestellt, daß sie fruchtbar ist, eine Eigenschaft, die laut Arzt mittlerweile sehr selten ist und für die Reste der Menschheit (knapp 50000) somit von großer Bedeutung. Der Arzt legt ihr sehr deutlich nahe, daß sie damit die Verpflichtung hat, Kinder zu bekommen, damit die Menschheit sich weiter vermehrt und nicht ausstirbt.

Es stellt sich dann zwar heraus, daß der Arzt ein Zylone und das Krankenhaus eigentlich eine Gebährfarm ist, aber die Frage, was würde in einer Welt, in der die Menschheit extrem dezimiert und Fruchtbarkeit eine Seltenheit ist, mit den Rechten des Individuums – besonders der Frauen – passieren, find ich recht interessant.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich grundsätzlich das Wohl der Gemeinschaft über das Wohl des Individuum setzen würde. Denn wer kann dieses Wohl neutral definieren? Würde sich jemand SELBER ein Recht nehmen, um die Gemeinschaft voranzubringen? Ich denke eher nicht, solche Entscheidungen werden meistens von Personen getroffen, die durch die Gemeinschaft davon profitieren würden, aber als Individuum nicht betroffen sind.

Andererseits kann aber eine Gemeinschaft nur funktionieren, wenn man dazu bereit ist, auch zurückzustecken. Aber wie weit?

Ein Kind zu bekommen, ist etwas sehr persönliches. Es betrifft den eigenen Körper, der durch Veränderungen geht. IN einem selbst reift ein neues Individuum, für das man – mindestens in der Zeit der Schwangerschaft – auch Verantwortung hat. Die Kritik, daß nach „Mein Bauch gehört mir!“ auch ein „Mein Kind gehört mir!“ folgt, also das Kind als Objekt und Eigentum angesehen wird, geht da so ziemlich 100% am Thema vorbei. Das hat mit dem Kind und dem evtl. beteiligten Mann erstmal nichts zu tun, das sind „nur“ die Konsequenzen. Es geht alleine um das Recht, selber zu entscheiden, was mit seinem Körper passiert, was ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Gleichberechtigung geht davon aus, daß Menschen unabhängig vom Geschlecht die gleichen Fähigkeiten haben können (nicht müssen!), in dem Fall ist das aber dummerweise nicht gegeben, es können im Moment nun mal nur Frauen Kinder bekommen. Im Endeffekt kann es also nur WIRKLICHE Gleichberechtigung geben, wenn die medizinische Forschung dahin geht, für diesen Unterschied Alternativen zu schaffen.

Bis dahin wird Frauen nur schwer die Möglichkeit gelassen werden, frei und individuell für sich zu entscheiden, in ihrem Körper ein Kind wachsen zu lassen oder nicht – je nach Situation und Gesellschaftsordnung kommt da ein mehr oder weniger starker Druck und eine Einmischung von außen.

Und das ist auch der Knackpunkt, solange nur ein Teil einer Gemeinschaft eine für diese wichtige Aufgabe erfüllen kann, liegt bei dieser Gruppe auch die Verantwortung dafür. Individuelle Rechte sind nur dann möglich, wenn die dazugehörigen Pflichten von der Gemeinschaft getragen werden können.

Gefallen tut mir das aber gerade in dem Zusammenhang nicht wirklich.

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Man weiß…

28.07.2007

… daß man alt wird (ist!), wenn man auf einen IT-Lehrgang geht und der Seminarleiter ca. 10 Jahre jünger ist als man selbst.

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Lesemarathon

22.07.2007

Ich bin gerade mal bei der Hälfte. Und ich hab heute noch so viel zu tun, weil ich morgen für ne Woche wegfahre, so daß ich nicht so zum Lesen komme, wie ich es gerne hätte. 😦

Wobei ich gestern auch schon viele Pausen gemacht habe, weil immerhin ist es ja das letzte Buch, und da will ich auch was davon haben. Andererseits will ich auch UNBEDINGT wissen, wie es weitergeht/endet, und das macht mich echt irre.

Im Moment geht das Ganze auch schon in ne komische Richtung, es werden viele viele neue Fragen aufgeworfen, anstatt die zu beantworten, die sich in den letzten Büchern gestellt haben. Ich bin gespannt, ob sie es noch hinbekommt, das alles aufzulösen oder wieviel davon einfach offen bleibt.

*seufz*

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Noch schnell…

20.07.2007

Bevor jetzt dann das Buch ausgeliefert wird, mal noch kurz meine Theorien, damit ich entweder ein „Ha, hab ich doch gewußt“ sagen kann – oder mich ganz furchtbar blamiere! 😀

Ich bleibe auf alle Fälle dabei, Snape ist NICHT böse – oder zumindest nicht auf Voldies Seite.

Nicht wegen Snape, sondern wegen Dumbledore. Es macht einfach keinen Sinn und würde bedeuten, daß Mrs R. ne ziemlich schlechte Schriftstellerin im Sinne von Charakterentwicklerin ist. Ich baue nicht über fünf Bücher einen Charakter als absolut weise und klug und mächtig und nahezu allwissend auf, um das mit einem Satz zu zerstören und ihn als vertrauensseeligen alten Trottel darzustellen.

Und es macht auch in der Story selber keinen Sinn. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Snape den Turm betritt, hat Dumbledore ihm laut eigener Aussagen komplett und 100%ig vertraut. Er hat auch darauf bestanden, daß Harry sich auf alle Fälle als erstes an Snape wenden soll, NICHT an Madame Pomfrey. Das wird sogar wiederholt. Ein Satz eines Todesessers an Snape, daß es Probleme gibt, weil Draco sich anstellt, sollte bei einem solchen Vertrauen nicht ausreichen, um ihn bereits Snape anflehen zu lassen. Er hätte evtl. etwas verwundert sein können, vielleicht erste Zweifel bekommen, weil die Todesesser so vertraut mit Snape reden, aber nicht von 120% Vertrauen zu um-sein-Leben flehen schwenken. Nicht nach diesem einen Satz. Ganz davon abgesehen, daß es eh etwas unklar beschrieben ist, ob die beiden Sätze – also der von dem Todesesser und das erste bittende „Severus…“ von Dumbledore – nicht sogar nahezu gleichzeitig stattfinden.

Auf alle Fälle bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und zu welchem Ende sie kommt. Und ich freu mich wie Bolle auf den morgigen Lesemarathon. 🙂