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ITler vs. Computerfreak

01.10.2007

Es gibt ja genügend Computerfreaks da draußen, die fachlich verdammt viel drauf haben – wahrscheinlich sogar mehr als jemand, der seit zehn Jahren als SysAdmin in der Branche arbeitet.

Das bedeutet aber halt noch lange nicht, daß sie auch Ahnung von IT haben.

Grundsätze wie, daß jede Minute, die in die Vorbereitung einer Aktion gesteckt wird, die tatsächliche Durchführungszeit um einen Faktor x verringert, daß die Grenzen, die man als Administrator hat, nicht durch das „ich kann nicht“ sondern durch das „ich darf nicht“ definiert werden, und daß man erst nachdenkt, und dann handelt (auch und gerade, wenn es tierisch gekracht hat), vermisse ich da leider sehr häufig. Und daß man, gerade bei sensiblen Themen wie Security, nicht laut mit seinem Wissen über mögliche Fehlerursachen prahlt (und somit für jeden Depp das Loch verständlich erklärt), sondern mal ganz dezent die Klappe hält und einfach im Hintergrund den Fehler behebt, gehört auch mit dazu.

Es ist halt nunmal eine Sache, Systeme zu betreuen, die bei einem Stilstand mehrere (hundert-) tausend Euro Schaden verursachen, oder zuhause auf seinem LAMP-System zu frickeln. Wie gesagt, fachlich mag derjenige dem professionellen ITler einiges voraus haben, aber die Verantwortung, die man für seine Aktivitäten auf den Systemen hat, überhaupt wahrzunehmen und damit entsprechend sensibel umzugehen, lernt man nicht aus Fachbüchern und Dokumentationen.

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