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Leichtgläubigkeit

25.01.2008

… oder „On the internet nobody knows you’re a dog“.

Ich bin ja immer sehr skeptisch, wenn online irgendjemand die wildesten Leidensgeschichten erzählt. Was ihm schon alles Schlimmes passiert ist, was ja meistens dann auch was wirklich Ernstes wie Mißbrauch oder Überfälle oder Unfälle oder Sonstiges ist. Ich glaub da grundsätzlich erstmal höchstens die Hälfte oder so.

Andererseits finde ich diese Haltung von mir aber auch extrem zynisch und schon fast verbittert. Ich finds eigentlich kacke, erstmal immer davon auszugehen, daß ich verarscht werde und mir jemand wilde Lügengeschichten erzählt um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ein Stück weit beneide ich Menschen, die sich ihren unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen erhalten haben. Manchmal möchte ich auch mit einem sonnigen „mir will keiner was Böses“-Lächelndurch die Weltgeschichte schlendern.

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