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Blog-Event XL: Kastanien-Brot-Auflauf

11.11.2008

(Hauptartikel)

auflauf

500 frisches Kastenweißbrot
150 g Butter
2 große Zwiebeln
2 Dosen Kastanien
1 große Stange Lauch (geputzt ca. 200g)
1 Bund gehackte Petersilie
200 ml starke Brühe (ca. 1 1/2 – 2-fache Menge an Brühepulver für die Flüssigkeit oder bei selbergemachter Brühe entsprechend konzentriert)
2 Eier, verquirlt
1 Becher Sahne

Den Ofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft).

Das Kastenweißbrot in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden, auf ein Blech geben und im Ofen ca. 15 Minuten hellbraun backen. Die Würfel in eine große Schüssel geben und auskühlen lassen.

Die Zwiebeln hacken, den Lauch je nach Durchmesser in Ringe oder halbe Ringe schneiden. Die Kastanien abtropfen lassen und grob durchhacken.

Die Butter in einer großen Pfanne schmelzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Den Lauch dazugeben und weichschmoren lassen. Die Kastanien dann ebenfalls in der Pfanne noch mit erwärmen.

Alle Zutaten in der großen Schüssel mit den Brotwürfeln gut durchmischen. Von der Hühnerbrühe zuerst nur ca. 2/3 dazugeben und nur bei Bedarf den Rest (ist davon abhängig, wie stark das Brot geröstet wurde und wie saugfähig es ist). Die Masse sollte nicht matschig werden.

In eine gebutterte Auflaufform geben und bei 175° ca. 30 Minuten backen (Umluft).

(Originalrezept)

Das Rezept ist ja eigentlich für ein Stuffing gedacht, aber da ich an Thanksgiving immer nur eine Truthahnbrust mache, hab ich das noch nie in der Form ausprobiert. Der Auflauf ist auf jeden Fall jedesmal der Renner und wird mittlerweile auch so bei allen andern möglichen Gelegenheiten gewünscht.

Ich hab das Rezept schon sowohl mit Dosen-, mit vorgekochten und eingeschweißten und mit frischen Kastanien probiert. Der Aufwand vom selber rösten und kochen hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt. Am liebsten mag ich die eingeschweißten, die bekommt man aber i.d.R. nur in der Saison. Die sind anders als die Dosenkastanien nicht so weich, und man hat beim draufbeissen mehr davon. Und geschmacklich sind sie meiner Meinung nach mit „frischen“ durchaus vergleichbar.

Im Rezept ist eigentlich Stangensellerie angegeben, aber den mag ich nicht, also hab ich das schon immer mit Lauch ersetzt. Und weiteres würzen ist nicht mehr nötig, durch die Butter, den Lauch, die Zwiebeln und die Brühe, abgerundet durch die Sahne, hat das bereits einen extrem leckeren Geschmack.

One comment

  1. bin erst jetzt leider dazu gekommen deinen beitrag zu sehen. einfach toll – ich bin verliebt in diesen auflauf. gleich mal notieren ;-))) lg



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