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Heilung

14.11.2008

In vielen Medien wird ja nun auch offen zu dem Scherbenhaufen, den Bush hinterläßt, Stellung genommen. Was ich dabei interessant finde ist, wie so nach und nach deutlich wird, wie tief die von Bush verursachten Wunden eigentlich gehen, und wieviele Menschen davon betroffen sind.

Ich meine, wenn man mal so drüber nachdenkt, vor sechs bis acht Jahren konnte man noch erzählen, daß man nach Amerika in Urlaub fährt, man mußte nach „meine Freunde aus Amerika“ nicht auch noch ein „aber die sind echt ok“ sagen und konnte die drübige (Pop-) Kultur in vollen Zügen geniesen, ohne schräg angeschaut zu werden. Heutzutage fallen mir aus meinem Freundes- und Bekanntekreis spontan 5 Leute ein, die sagen, sie würden nie nie NIE nach Amerika fahren, in DAS Land bekommen sie keine zehn Pferde.

Und man kanns ja auch eigentlich niemanden verübeln (und ich nehm mich da noch nichtmal aus), Bush hat das Klischee-Imgage des „Wir sind die Größten, Besten, Wichtigsten, und ihr Kleinvolk haltet doch einfach mal die Klappe“-Amerikaners natürlich schon nochmal auf die Spitze getrieben und extrem ausgelebt. Aber solche Spacken gibts in jedem Land, doof ist nur, wenn sie in so einer repräsentativen Posititon wie Präsident sind.

Ich hoffe ja, das mit dem Ende der Bush-Ära auch dieser ganze Anti-Amerikanismus endlich wieder etwas nachläßt, und nicht alles aus den Staaten automatisch mit „Bäh, kommt aus Amerika, is dooooooooooooof“ kommentiert wird.

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