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Glück

26.11.2008

Achtung, es wird philosophisch! 😉

Ist Glück bzw. glücklich sein abhänging davon, was einem im Leben passiert?

Ich würde ja sagen, eher nicht, eigentlich sogar fast im Gegenteil. Ich glaube nicht, daß man wirklich glücklich ist, wenn man es über andere Personen/Dinge definiert. Ich glaube nicht, daß wirkliches Glück davon abhängen sollte, daß man sich das Leben mit jemanden teilt, Freunde, einen tollen Job und/oder Geld hat. Das sind alles Dinge, die man auch wieder verlieren kann und somit auch das eigene Glück auf ziemlich wackelige Beine stellen.

Klar, all diese Dinge bereichern das Leben, machen es schöner und angenehmer, aber solange man nicht auch mit sich selbst glücklich ist – wenn man nicht früh in den Spiegel schauen kann, ohne ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit zu empfinden – wird man meiner Meinung nach auch nie wirklich Glück empfinden.

Daß das nicht immer einfach ist, daß man immer mal wieder Phasen hat, wo man sich selber ankotzt, und sein Leben und seine Entscheidungen in Frage stellt, sich Gedanken darüber macht, wie es einem jetzt wohl gehen würde, wenn man diese oder jene Entscheidung anders getroffen hat, steht außer Frage. Es gibt so zwei, drei Wendepunkte in meinem Leben, wo ich mich echt frage, wie ich wohl jetzt leben würde, wer und vor allem wie ich jetzt wäre, wenn ich mich damals anders entschieden hätte.

Aber im Endeffekt ist das nur Neugier. Ein Ex von mir hat immer die Chaos-Theorie bemüht – also daß jede noch so kleine Entscheidung ganz massive Auswirkungen auf das weitere Leben haben kann – und nachdem ich im Großen und Ganzen zufrieden bin mit mir, so wie ich jetzt bin, bin ich auch eigentlich froh, daß ich alles so gemacht habe, wie ich es getan habe. Andererseits würde ich schon mal gerne in ein Paralleluniversum schauen und zumindest kurz spicken – und dann wahrscheinlich vor mir selber erschrecken. 😉

2 Kommentare

  1. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass „Glück“ aus ganz vielen Kleinigkeiten besteht: einem Schokobrötchen, einem freundlichen Feuerwehrmann oder einem Kampfhund ohne Ambitionen. Klingt logisch für mich.


  2. Die Umschreibung gefällt mir auch.

    Einfach, weil es auch was Unbestimmtes ist, nichts, wonach du bewußt strebst, sondern einfach daß du offen bist für die schönen Dinge im Leben und sie voll und ganz genießt.



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