Archive for Februar 2009

h1

Attentionspan of a Kitten

24.02.2009

Vorsicht, wahrscheinlich ziemlich Zusammenhanglos (siehe Überschrift). 😉

Ich muß seit dem WE mal wieder Kortison in recht hoher Dosierung nehmen, und boah, wie ich das Zeug hasse. Ich schlafe wenig bis gar nicht, kann mich nicht konzentrieren, bin hibbelig ohne Ende, und ich könnt (fr)essen wie ein Schwein.

Vor allem das mit dem Schlaf macht mich echt fertig. Es ist ja nicht so, als ob ich nicht müde wäre. Ganz im Gegenteil. Aber ich schaffs halt gar nicht, zur Ruhe zu kommen. Ich liege im Bett, todmüde, und eigentlich relativ entspannt und alles, mach die Augen zu und zack – hab das gleiche Gefühl, als wären meine Augen weit aufgerissen. Und dann fallen mir tausend Sachen ein, die ich jetzt unbedingt noch machen muss, und die MUSS ich dann auch machen. Dazu gehören so spannende Dinge wie auf Wikipedia nachzuschauen, warum der Sägefisch eigentlich Sägefisch heißt, und wozu er diese Säge hat/braucht. Voll bescheuert. Aber vorher hab ich keine Ruhe.

Das letzte Mal war ich in dem Zustand auch krankgeschrieben (wegen der eigentlichen Ursache), und hab in dem Zeitraum dann meine ganze Wohnung renoviert. Da hatte ich wenigstens was davon. Aber jetzt soll ich mich auch körperlich schonen, also is das schonmal nix.*seufz*

Und Schlafmangel ist echt ne spannende Geschichte. Die letzte Hardcore-Kortison-Therapie ging über zwei Monate – also zwei Monate maximal 3-4 Stunden pro Nacht Schlaf, selten länger als ne Stunde am Stück – und man hat da ziemlich interessante Ausfallerscheinungen. Ich lag dann irgendwann im KH-Bett, und hatte voll die Visionen. Andy Warhol meets The Matrix. War schön bunt. Allerdings war das auch ein ziemlich gutes Argument die Ärzte davon zu überzeugen, daß es jetzt auch reicht mit dem Dreckszeug! 😆

Diesmal werden es vorraussichtlich drei Wochen, allerdings fang ich nach der Hälfte der Zeit auch schon wieder das ausschleichen an. Mal gucken, in wie weit ich dann am Zahnfleisch gehe.

Die Metapher mit dem Kätzchen hab ich im übrigen bei Terry Pratchett gelesen, und ich mußte so lachen, die ist einfach nur genial und passend und zutreffend! 😀

h1

Hach ja, was für ein Spaß

17.02.2009

Jetzt will sie mich auch noch für doof verkaufen.

Ich steh mal wieder auf meinem Stepper (mittlerweile eh nur noch maximal bis halb neun, und das nicht öfter als dreimal unter der Woche, schon mit nem dreifach gefalteten Fleckerlteppich zum Dämpfen drunter, man ist ja nett und entgegenkommend), es ist fünf vor halb neun – *klingelingeling* – das Töchterchen kann nicht schlafen. 🙄

Ich hab ihr dann also freundlich erklärt, daß sie doch auch unter der Woche lässig bis neun Klavier spielt, und ich somit davon ausgegangen bin, daß ich um die Uhrzeit sicherlich niemand störe. Nöö, macht sie nie und nimmer und im Leben nicht, die Tochter geht um acht ins Bett. My Ass. Die kleine Kröte hatte auch schon deutlich später ihre Kreischanfälle.

Davon abgesehen, letzte Woche, es war zehn nach acht, unter der Woche, ich steh auf dem Stepper, klingelt sie auch. Ich dachte mir schon „uh-oh“, aber da hat sie mir nur ein Päckchen in die Hand gedrückt. Kein Ton von wegen zu laut und Bla. Nix.

Der lag heut bloß mal wieder ein Arschhaar quer. 👿

h1

Blog-Event XLII: Hackfleischtopf mit Kraut

14.02.2009

(Hauptartikel)

hackfleischtopf

400g Hackfleisch
400g Weißkraut
400g Kartoffeln
150g Karotten
1 Zwiebel
1 Paprika (bei mir je ein halbe grüne und gelbe)
1 Dose gestückelte Tomaten
1,5 l Wasser
Brühepulver für 0,75l Wasser
Salz, Pfeffer, Paprika-, Curry- und Kreuzkümmelpulver, Sojasoße, Honig
Olivenöl
Butter und Mehl für Mehlschwitze

Die Zwiebel klein hacken und in Olivenöl anbraten, dann das Hackfleisch dazu und ebenfalls mit anbraten. Das Kraut grob in Würfel schneiden, die Karotten raspeln und die Paprika in Streifen schneiden und zu dem Fleisch geben. Mit großzügig Paprika und Kreuzkümmel würzen und alles gut anschwitzen.

Mit der leichten Brühe ablöschen, die in kleine Würfel geschnittenen Kartoffeln dazu geben und so lange sanft durchköcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Am Schluß die Tomaten dazu geben und nochmal mit aufkochen.

Mit Salz, Pfeffer, Paprika, Currypulver, Kreuzkümmel, Sojasoße – das schickere Maggi 😉 – und meinem obligatorischen Schuß Honig abschmecken. Ich mag Eintöpfe gerne etwas sämiger, deshalb habe ich ihn noch mit einer klassischen Mehlschwitze eingedickt.

Ich wollte unbedingt noch einen Eintopf mit Hackfleisch machen, hatte aber nicht so wirklich eine Idee, was es dann genau werden soll. Zur Debatte stand noch Hackfleisch/Blumenkohl/Schmelzkäse, aber irgendwie war mir das schon allein in der Vorstellung zu üppig. Ich hatte allerdings noch Kraut vom letzten Mal übrig, Kartoffeln und Karotten und  Paprika waren ebenfalls noch da, also wurde das – sprichwörtlich 😉 – verbraten und ich bin beim zubereiten dann auch so leicht in eine östliche Richtung abgedriftet.

Und wie meistens bei diesen Spontan-ausm-Bauch-raus-Rezepten wurde es richtig lecker. 🙂

h1

Oh du süße Jugend…

11.02.2009

… oder in dem Fall tatsächlich mehr Kinderzeit!

Rock’n’Roll im Kinderzimmer

Das lustige ist, daß ich letztens erst ein paar Teens-Songs in den Tiefen der Festplatte eines Bekannten gefunden habe, und immernoch mitsingen konnte. Und die Texte jetzt endlich auch mal verstanden habe! 😆

Und ja, sie SIND durch eine Papierwand durchgebrochen! 😉

h1

Once in a Lifetime…

05.02.2009

poker

h1

Leider, leider …

04.02.2009

… bin ich ja schon vor Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten, somit kann ich das jetzt nicht mehr aus Protest.

Die ganze Affäre um diesen Holocaust-Leugner ist ja absurd bis zum geht nicht mehr. Nicht nur, daß die Kirche jemanden wegen sowas NICHT ganz automatisch exkommuniziert, nö, sie holen ihn grad auch noch zurück. Sowas kann und darf einfach nicht sein, und wenn das von nem deutschen Papst kommt, ist das gleich doppelt daneben.

Und jetzt les ich auf spiegel.de gerade das hier:

Der TV-Sender habe dem Papst so stark wie irgend möglich schaden wollen, heißt es in dem Bericht. Die Informationen über Williamsons früher in Kanada getätigten Aussagen zum Holocaust seien dem Sender von der „sehr bekannten französischen Aktivistin und Lesbierin“ Fiametta Venner zugespielt worden.

Über diesen schwachsinnigen Versuch, die „Quelle“ zu diskreditieren, kann ich mich ja noch nichtmal aufregen, das ist einfach nur albern und löst nicht mehr als ein müdes Gähnen aus. Wer meint, mit den sexuellen Vorlieben seines Gegners als Gegen-„Argument“ Punkte machen zu können, ist einfach nur armselig.

Richtig dämlich dagegen ist, die Frau dafür verantwortlich zu machen, was der gute Mann da an Müll verzapft hat. Weil SIE hat die Dinge nicht gesagt. Das war schon dieser Bischof ganz alleine. Mehrmals. Zu unterschiedlichen Gelegenheiten. In dem Interview nochmal.

Wie gesagt, leider bin ich schon lange kein Mitglied mehr in dem Verein, aber spätestens jetzt, wenn solche Aussagen kommen, und dieser Alt-Herren-Club mal wieder nach so einem brutalem Fehler noch nichtmal den Arsch zusammenkneifen und die Verantwortung dafür übernehmen kann, wären die bei mir für alle Zeiten unten durch.

Unverantwortliche Schlappschwänze sind für meine Begriffe so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich als „geistige Führer“ haben möchte. Vielen Dank.

h1

Nicht sehr kauffördernd…

04.02.2009

Heute morgen im Dashboard hier:

WordPress Tipp: Hole dir deine eigene Domain! – Dieser Blog femloser.com für nur $15 im Jahr.

EY!!!

Pf!