Archive for Juni 2009

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Bla-Blubb-Di-Bla

25.06.2009

Ich bin gerade dabei, meine Bewerbungsunterlagen auf den neusten Stand zu bringen, und auch mal ein bisschen Anschreibe-Texte zu formulieren und *börgs*, bin ich da schlecht drin.

Ich hab jetzt zwischendrin auch nach Mustertexten gegoogelt, und iiiiiieeehhhh, sind die alle doof. Phrasendreschmaschine und Bullshit-Bingo hoch drei. Das bin ja so gar nicht ich. Wenn die mir das dann beim Bewerbungsgespräch unter die Nase halten, und mich dazu was fragen, werd ich nur rot bzw. fang das gackern an.

Das Problem ist, daß ich einen Job (Einen! Wahnsinns Ausbeute bisher! 🙄 ) gefunden hätte, der es echt wäre. Klingt absolut interessant, da könnte ich mich auch noch weiterentwickeln (soll bedeuten, ich kann nicht alles, was die da fordern 😉 ), die Firma ist gut und es wäre auch gut gelegen. Sprich, ich will es nicht schon durchs Anschreiben versauen, und bin jetzt echt hin- und hergerissen, ob ich in den saueren Apfel beissen und das rumsülzen anfangen soll, oder ob ich einfach so schreiben soll, wie ich mir das denke. Auf die Gefahr hin, daß die aber so ein Gesülze wollen und erwarten und ich, wenn ichs nicht mache, durchs Raster falle.

Die Frage ist halt, liest es (auch) ein IT-ler, oder erstmal nur der Personaler.

Am liebsten würd ich ja einfach ein „Ich bin wie gemacht für den Job, und wenn ihr das nicht von alleine seht, habt ihr keine Ahnung“ schreiben. 😀

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Der Anfang

19.06.2009

Was mich gerade am meisten bei dem Thema Internetzensur und dem gestern verabschiedeten Gesetz dazu erschreckt ist, wie wenig es anscheinend die große Mehrheit in D interessiert. Ich meine, wir reden von einer ziemlichen Aufweichung, wenn nicht ganz eindeutigen Verletzung des Grundgesetz.

Wo bleibt der Aufschrei? Wo sind die Zeitungen, die das auf ihrer Titelseite propagieren? Wo die Leute, die das Thema überhaupt interessiert? In den meisten Foren (also sogar schon die als erstes Betroffenen und Leute, für die das Internet als Medium zum Leben gehört), in denen ich unterwegs bin, läuft das Thema so irgendwie nebenbei, zwei/drei Posts von Leuten, die sich aufregen, aber mehr auch nicht.

Sind wir (als Volk ganz allgemein) mittlerweile so müde, so frustriert, so gleichgültig? Oder brauchen wir vielleicht sogar eine Diktatur? Die letzte ist jetzt rund 20 Jahre her, und wie oft hört man „Naja, war ja nicht alles verkehrt“ und „In vielen Bereichen gings uns da besser“? Oder auch „Der Adolf hat manches schon richtig gemacht“? Sind wir so unselbstständig und haben soviel Angst vor Eigenverantwortung, daß wir jemand brauchen, der uns sagt, wo es langgeht? Und das so dringend, daß wir dafür dann auch bereit sind, Freiheiten zu opfern? Eine einengende Umklammerung ist ja schließlich auch eine Umarmung?

Ich weiß nicht, ob ich wütend sein soll oder einfach nur traurig.

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Geht ok.

17.06.2009

Anschlußbus nur noch von hinten gesehen, U-Bahn vor der Nase die Türen zugemacht. Deswegen meine Zuckerschnecke mal wieder gesehen.

Ok Schicksal, Entschuldigung und Wiedergutmachung wird so akzeptiert! 🙂

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Blog-Event XLVI – Sülzen, Pasteten, Terrinen

15.06.2009

Blog-Event XLVI - Sülzen, Pasteten Terrinen (Abgabeschluss 15. Juni 09)Nathalie von Cucina Casalinga richtet den Blog-Event für diesen Monat aus und hat sich als Thema „Sülzen, Pasteten, Terrinen“ ausgesucht.

Ich war ja kurzzeitig versucht, mein absolutes Protzergericht für diesen Event zu zaubern – Lachspastete mit zwei ganzen Lachsfilets oben und unten, und das ganze dann in einem als Fisch geformten Blätterteigmantel – aber nachdem man damit mal locker-flockig 10-15 Personen versorgen kann, aber in dem Zeitraum keine größeren Feste anstanden, wo ich das losgeworden wäre, bleibt es jetzt bei einer kleinen, aber feinen

Auberginenpastete

Beide Gerichte sind in dem Kochbuch „Gut gekocht für meine Gäste“ von Marianne Kaltenbach zu finden. Das war mein erstes „richtiges“ Kochbuch (von meiner Mama abgestaubt)  mit etwas schickeren Sachen, Menüplanern für die verschiedensten Anlässe und auch etwas Warenkunde und koch-handwerklichen Tipps. Heute gehört es wohl eher zu den altmodischen Büchern, aber gut, das darf es auch, es ist schließlich von 1983 (mei, da waren wir noch jung, was? 😉 ).

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Blog-Event XLVI – Auberginenpastete

15.06.2009

(Hauptartikel)

auberginenpastete

1 Aubergine
2 Tomaten
4 Schalotten
75g Champignons
1 Knoblauchzehe
1 EL Butterschmalz
3 EL Sahne
1 Ei
1 Eigelb
250g Blätterteig
75g magerer Speck
Basilikum, Petersilie, Salz, Pfeffer

Die Aubergine schälen, in kleine Würfel schneiden und mit Salz bestreuen. 10 Minuten ziehen lassen. Die Tomaten schälen und ebenso wie die Schalotten, die Champignons, den Speck und den Knoblauch fein würfeln.

Eine 18er Springform mit kaltem Wasser ausspülen, 2/3 des Blätterteigs ausrollen, die Form damit auskleiden und mehrmals einstechen.

Die Auberginenwürfel mit kaltem Wasser abspülen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Im Butterschmalz goldbraun anbraten, das überschüssige Fett ausdrücken und aus der Pfanne nehmen. Das restliche Gemüse und den Speck in die Pfanne geben und andünsten. Dann alles mischen, gut abschmecken und etwas abkühlen lassen. Mit den feingehackten Kräutern mischen.

Die Füllung auf dem Teigboden verteilen. Aus dem restlichen Blätterteig einen Deckel ausrollen, in der Mitte ein Loch vormarkieren. Über die Füllung legen, mit den Rändern verschließen (übrig gebliebenen Teig/Verschnitt als Deko verwenden), mit Eigelb bestreichen und bei 200° (Umluft) 15 Minuten backen.

Das Ei und die Sahne verquirlen (restliches Eigelb hier noch mit verbrauchen) und nochmal leicht würzen.

Die Pastete aus dem Ofen holen, das Loch oben entfernen und vorsichtig den Eiguß einfüllen. Das geht am besten, wenn man mit einer Gabel in das Loch unter die Seiten des Teigs geht, und ihn dabei vorsichtig anhebt. Fertig backen, bis der Eiguß gestockt ist, bei mir waren das nochmal ca. 15-20 Minuten.

Die Pastete schmeckt heiß, lauwarm und auch kalt! 🙂

Wie im Hauptartikel schon geschrieben stammt das Rezept aus dem Kochbuch „Gut gekocht für meine Gäste“ von Marianne Kaltenbach.

Den Speck habe ich noch hinzugefügt, den hatte ich übrig, und das hat sich geschmacklich auch gut gemacht. Im Originalrezept wird noch Muskat zum würzen verwendet, nachdem ich den aber nur bedingt mag, habe ich ihn weggelassen.

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Nackte Panik

09.06.2009

Jobangst ist ein echt verdammt ekelhaftes Gefühl. Ich darf im Moment da so gar nicht genauer drüber nachdenken, weil sonst bekomm ich (ernsthaft!) Schweißausbrüche, Herzrasen und den ganzen Kack.

Mein Problem ist halt, daß a) die Jobausbeute im IT-Bereich ja nu eh nicht soooo groß ist (außer du kannst dich irgendwas mit SAP im Titel schimpfen), b) ich nicht mehr die Jüngste und c) extrem spezialisiert bin. Ich bin in erster Linie HPUX-Admin, bevorzugt auch noch ne HA-Umgebung. Da bin ich wirklich ernsthaft fit. Aber wer kann das schon brauchen?

Ansonsten kann ich ein bisserl Grafik, ein bisserl Webentwicklerei, ein bisserl Linux – aber auf dem Level können das fünf Millionen andere.

Noch ist nichts sicher, aber es hängt halt über uns allen so das große Damoklesschwert, und das Gefühl ist grad echt die Hölle. 😦

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Du bist nicht allein

08.06.2009

In meinem Wahlkreis gibt es 49 Piraten (Yay! 😉 ), aber schockierenderweise auch 108 Republikaner, 13 DVU-Wähler und 21 bibeltreue Christen.

Trotzalledem find ich fast 50 Stimmen für die Piraten in diesem Kaff ziemlich cool, wenn man bedenkt, daß hier der Wahlkampf nicht existent war. Ich hoffe, die waren alle auch so brav und haben ihre Unterschrift für die Bundestagswahl abgegeben.