Archive for the ‘Musikkram’ Category

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Lala-la-laa-la-la-laa

27.01.2010

Im Moment bin ich ja ganz begeistert von „Owl City“, besonders „Vanilla Twilight“ und noch mehr „Fireflies„. Voll schnuffige Musik. Und hat mich auch an einen Song aus den 80ern erinnert, aber mir ist um verrecken nicht eingefallen, welcher. Ich hatte irgendwie „Evangelis“ im Kopf, aber darüber dann natürlich nichts gefunden. Und was normalerweise funktioniert, nämlich daß ich einfach ein Stück Text bei Google eingebe, ging auch nicht, weil mir nämlich null suchbarer Text eingefallen ist (nur sowas wie „how to begin“, haha, da such ich mich ja tot 🙄 ), nur die Melodie.

Auf jeden Fall hab ich mich dann dran erinnert, daß es ja mittlerweile so schicke Tools geben soll, wo ich ein bisschen in mein Mikro summe, und der erkennt das dann. Kurzes googeln hat da musicline.de ausgespuckt, und jawollja, kurz gelalat, und auf Platz 2 in der Suchliste war dann der Song: Vangelis (knapp daneben ist auch vorbei! 😉 ) – I’ll find my way home.

Voll geil, ich bin begeistert! 🙂

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Musik, die mich bewegt (16)

26.03.2009

All Along the Watchtower – B. Dylan / J. Hendrix / B. McCreary

Seit dem BSG-Finale bekomme ich den Song nicht mehr aus dem Kopf, vor allem, weil er halt auch so perfekt zu dem Zyklus-Thema bzw. den Final Five passt.

Achtung: Spoiler für Battlestar Galactica bis zum Serien-Finale!!!

„There must be some way out of here,“ said the joker to the thief,
„There’s too much confusion, I can’t get no relief.
Businessmen, they drink my wine, plowmen dig my earth,
None of them along the line know what any of it is worth.“

„No reason to get excited,“ the thief, he kindly spoke,
„There are many here among us who feel that life is but a joke.
But you and I, we’ve been through that, and this is not our fate,
So let us not talk falsely now, the hour is getting late.“

All along the watchtower, princes kept the view
While all the women came and went, barefoot servants, too.

Outside in the distance a wildcat did growl,
Two riders were approaching, the wind began to howl.

Der Song selber ist ja als kleiner Kreis aufgebaut, der Einstand der Geschichte (Umgebungsbeschreibung, die beiden Akteure treten auf) kommt erst am Schluß.

Aber auch vom Inhalt her kann man wild interpretieren und viel passendes finden.

Die meisten der Final Five waren ja sehr unruhige Charaktere, also auf jeden Fall nur wenig in sich gefestigt und haben ganz generell mit der „confusion“ gekämpft und auf „relief“ gehofft. Tigh fällt einem da natürlich als erstes ein, aber es passt auch zum Rest. Überhaupt, wenn man so die gängige Interpretation des Songs nimmt, die den Joker und den Dieb als Außenseiter der Gesellschaft sieht, ist das stimmig. Die Final Five standen – als übergeordnete Vermittler, so wie sie sich selbst gesehen haben – außerhalb von beiden Rassen.

Die ersten beiden Strophen kann man als Wunsch oder Ankündigung sehen, den ständigen Kreislauf von Gewalt und Krieg zu durchbrechen, was ja die Aufgabe der Final Five war. Und auch für den „Ruf“ der letzten vier, sind diese beiden Absätze toll, sie fangen mit der Verwirrung an, was mit ihnen gerade passiert und enden damit, daß es jetzt Zeit wird, offen zu handeln, weil die Zeit (um den nächsten Konflikt zu vermeiden) langsam knapp wird.

Eine der Sachen, die mir an BSG so Spaß gemacht haben, war die Vielfältigkeit der Bilder und der Motive. Das war eine Serie, bei der man extrem zum Interpretieren und Spekulieren angeregt wurde und das auf vielen verschiedenen Ebenen auch konnte. Das passiert mir auch gerade mit dem Song, je mehr ich drüber nachdenke, je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr fällt mir dazu auch ein.

Und die Neu-Interpretation von „All Along the Watchtower“ für die Serie von Bear McCreary ist musikalisch auch einfach nur genial! 🙂

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Musik, die mich bewegt (15)

20.09.2008

Pink – So What

Ich fand den Song ja schon beim ersten Hören ziemlich cool, aber jetzt hab ich gerade das Video dazu gesehen, und ja, SO sollte das Verhältnis zu einem Ex sein. 😀

Ich finds einfach rattenscharf, daß man in einem Song, bei dem es darum geht, daß man ne Trennung gut wegsteckt (oder es sich zumindest einzureden versucht 😉 ), den Ex mitspielen läßt – und der auch dabei mitmacht. Die Ironie ist einfach nur geil, und einer der Gründe, warum ich Pink so mag.

Und es zeigt auch, daß das berühmt-berüchtigte „Freunde bleiben“ durchaus möglich ist, solange man in der Beziehung und auch danach ehrlich und respektvoll miteinander umgeht. Ich meine, man hat diesen Menschen ja mal geliebt, und dafür gab es auch gute Gründe. Und nur, weil man merkt, daß die Beziehung nicht funktioniert, bedeutet das ja nicht automatisch, daß der andere auf einmal ein Arsch und was-weiß-ich ist.

Klar, Betrügereien, Lügen und sonstiges respektloses Verhalten sind ne ganz andere Sache – aber dann IST derjenige ja auch ein Arsch und dann braucht man definitiv auch keine Freundschaft mit so jemanden! 😀 Aber wenn man einfach nur merkt, daß man andere Vorstellungen davon hat, wie das Leben und/oder die Beziehung weitergeht, ändert das nix an den gegenseitigen Sympathien, und dann ist ne Freundschaft auch nach Beziehungsende kein Problem.

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Musik, die mich bewegt (14)

27.08.2008

Nosie Katzmann – Mr. Vain

Schweinegeiles Cover, hätten auch meine Jungs machen können. Wobei, ist es eigentlich ein Cover, wenn es der Original-Schreiberling einfach nochmal selber aufnimmt und interpretiert? Egal, auf alle Fälle ziemlich cool. Ich steh drauf, wenn ein bekannter Song auf einmal so GANZ anders klingt. Und bluesig mit Mundharmonika und Accoustic-Gitarre ist ja nie verkehrt! 😉

Wen es interessiert, man kann sich das Ganze auf der MySpace-Seite des Herrn anhören bzw. anschauen.

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Musik, die mich bewegt (13)

07.02.2008

Common Rotation – Afterthoughts

I’m surprised you can hear me
Through that head of hair
Well I won’t say you didn’t mind
But I say you did not care

Don’t you ever worry
About anything you’re not
Well I’ve been fine
This whole time
Here in your afterthoughts

You got all your friends now
I’m sure you miss them so much
You’re high enough now
To look down upon those that pick you up

Eigentlich wollte ich jetzt was zu diesem Text schreiben, aber irgendwie hab ich das alles schon in meinem letzten Rant über Mr. Ex-Affäre, wär also redundant! 😉

Ich wollte den Song aber verlinken – ist bei den Jungs ja immer kein Problem, weil die ihre Songs ja auch zum Download anbieten. Dabei bin ich auf die Aufnahme von einem ganzen Konzert gestoßen, 2006 in Glasgow.

Und das möcht euch jetzt ans Herz legen, wenn ihr Zeit dazu habt:

Common Rotation, Glasgow, 07.10.2006

Wird Zeit, daß die Jungs sich wieder in die Alte Welt verirren… 🙂

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Musik, die mich bewegt (12)

11.01.2008

Santana – Why Don’t You and I

Every time I try to talk to you,
I get tongue-tied,
Turns out everything I say to you comes out wrong
And never comes out right.

Der Song ist ja ganz generell wie für mich und meinen kleinen Schnuckel geschrieben ( „I’m like a love sick puppy chasin‘ you around“ ist da ein ziemlich treffendes Bild… 🙄 ), aber der Teil da oben passt auch sonst sehr gut.

Ich flirte sehr gerne und viel und ziemlich locker und entspannt – nur wenn es wirklich drauf ankommt, wenn mich ein Mann *wirklich* von den Socken haut, werd ich schüchtern und stumm wie ein Fisch und kann – mit viel Glück – nur noch dümmlich grinsen. Wassermelonen-Niveau.

Und da könnte ich mich jedesmal wieder über mich selber ärgern, weil das eigentlich recht untypisch für mein sonstiges Verhalten ist. Ich geh gerne auf Leute zu, neige zum plappern, und kann auch echt charmant sein, wenn ich will. Und gerade dann, wenn ich das brauchen könnte – möp – verwandle ich mich in ein unsicheres, verschüchtertes Mädchen.

Ätzend.

Aber jedesmal wieder.

PS.

Ich hoffe, bis zum nächstenmal werdens nicht wieder fast 8 Monate! *daumendrück*

Wurden es nicht! 😉

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Musik, die mich bewegt (11)

18.12.2007

Mika – Big Girl

Wie ich den Song zuerst gehört habe, dachte ich mir ja noch, cool, eine Lobpreisung für dicke Frauen, yay!

Dann hab ich mir den Text etwas genauer angehört.

Und oh-oh, wenn ich den so ernsthaft (also nicht nur als üblichen Mika-Gute-Laune-Song ohne viel Hirn) betrachte, dann stellen sich mir echt die Rückenhaare auf.

Get yourself to the Butterfly Lounge
Find yourself a big lady
Big boy come on around
And they’ll be calling you baby

No need to fantasize
Since I was in my braces
A watering hole
With the girls around

Soso, die Tränkestätte mit den Mädels, die nur sehnsüchtigst drauf warten, daß sich jemand ihrer erbarmt, den sie dann auch gleich „Baby“ nennen.

Genau.

Dicke Frauen sind ja so verzweifelt, daß sie sich automatisch jedem dahergelaufenen Typen an den Hals schmeissen, der nur ansatzweise Interesse zeigt.

Im Endeffekt gehts in dem Song nicht um die (subjektive) Schönheit von Frauen, sondern um verzweifelte Frauen, die leichte Opfer sind, leicht rumzukriegen, nicht sonderlich anspruchsvoll, pflegeleicht. Erinnert sich jemand an „If You Wanna be Happy“ von Jimmy Soul? „If you wanna be happy for the rest of your life, never make a pretty woman your wife“? Im Endeffekt schlägt „Big Girl“ in die gleiche Kerbe, nur kann man bei Jimmy Soul auch ein bisschen Ironie heraushören.

Grundsätzlich mag ich Mika ja ganz gerne, aber der Song geht halt echt nur, wenn ich ihn als lustigen Bla-Bla-Jup-Di-Du-Song nehme. Als ernstgemeinte Lobeshymne an dicke Frauen geht er für meine Begriffe reichlich daneben.