Archive for März 2008

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Streicheleinheiten

31.03.2008

Letztens hat mich ein Bekannter angerufen und mir einen Job in seiner Firma angeboten. Ich meinte dann, daß er sich mich nicht leisten kann, worauf er dann meinte, ich soll ihm einfach mal mein Traumgehalt nennen, und da können wir bestimmt drüber reden.

Nun ist die Firma halt die volle Chaostruppe, außerdem auch noch ne Agentur von der Klischee-Sorte, sprich 24/7 wird erwartet – und aus dem Alter bin ich raus.

Aber fürs Ego war der Satz toll, wie oft in seinem Berufsleben bekommt man sowas schon zu hören! 😀

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Happy Birthday toooo meeee!

30.03.2008

Dieses Blog ist heute exakt ein Jahr alt! 😀

Ich hatte im letzten Jahr rund elftausend Besucher (hey, klein-aber-fein 😉 ), naturgemäß und auch mit beträchtlichem Abstand auf diese beiden Beiträge, habe mittlerweile einige Stammleser, die mein Geschreibsel anscheinend tatsächlich interessiert (*wink* 🙂 ) und lese auch selber regelmäßig viele Blogs. Ich habe es leider ganz knapp nicht geschafft, wirklich – zumindest im Durchschnitt – jeden Tag einen Beitrag zu schreiben, auch wenn ich mir das vorgenommen hatte.

Aber was das wichtigste ist, das Schreiben hier macht immer noch Spaß!

Aufs nächste Jahr! 🙂

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Blog-Event XXXIII: Aphrodisische Gaumenfreuden

29.03.2008

Blog-Event XXXII - Aphrodisische GaumenfreudenEin sehr interessantes Thema für diesen Event.

Es ist ja umstritten, ob die Speisen, die man so gängig auf solchen Listen findet, auch tatsächlich medizinisch gesehen aphrodisierende Wirkung haben oder nicht. I.d.R. sind es aber Lebensmittel, die selten und teuer sind (Kaviar, Austern) und/oder eine den Kreislauf und die Durchblutung anregende Wirkung haben (Knoblauch, Zwiebeln, scharfe Gewürze) und/oder durch ihre Optik die Phantasie anregen (Avocado, Spargel). Auch die Art und Weise, wie man sie ißt (Erdbeeren, Kirschen) oder wie sie sich im Mund anfühlen (schmelzende Schokolade), ist oft ein Kriterium, genauso wie eine ansprechende (Signal-) Farbe. Der Genuß sollte auf alle Fälle immer – im wahrsten Sinne des Wortes – sinnlich sein, und mehr als nur den Geschmackssinn ansprechen.

Damit bieten sich auf alle Fälle viele Möglichkeiten.

Zu meinen Anfangszeiten im Internet gab es noch wenig Webseiten, das Meiste spielte sich damals im Usenet ab. Eine Gruppe, die ich regelmäßig gelesen habe, war alt.sex.fetish.startrek (das „Nerd“ steht nicht umsonst in diesem Blogtitel! 😉 ). Die Gruppe bestand zu 99% aus weiblichen Lesern und Schreibern, und „Schreiber“ ist da durchaus auch im anderen Wortsinn gemeint, es war eine Gruppe für erotische Fan-Fiction aus dem Star Trek Universum. Aber es ging auch oft um das Thema Erotik ganz allgemein, gemischt mit feministischen Themen und dem üblichen Gesabbere für die diversen Schauspieler. 😉

Eine Diskussion, die mir gut im Gedächtnis geblieben ist, war damals, daß die ganzen üblichen Lebensmittel, mit denen man erotische Spielchen treiben kann (wie Sahne, Honig, Schokoladencreme), eigentlich unpassend sind. Körper schmecken im Normalfall eher salzig, also harmoniert der Süßkram nicht so wirklich damit. Diverse Salsas, Gemüsecremes o.ä. würden an der Stelle (sprichwörtlich 😉 ) doch viel mehr Sinn machen.

Und deshalb gibt es von mir für diesen Event:

Kartoffelecken mit zweierlei Dip

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Blog-Event XXXIII: Kartoffelecken mit zweierlei Dip

29.03.2008

(Hauptartikel)

aphrodisiaka.jpg

Die angegebenen Mengen reichen für zwei Personen (was auch sonst, bei diesem Event *g*)

Kartoffelecken

6-7 mittelgroße Kartoffeln
ca. 100ml Olivenöl
Kräuter
1 EL Pesto
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln waschen und mit der Schale je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln. Das Olivenöl mit den Gewürzen mischen.

Mangels frischer Kräuter gibt es im Moment bei mir die fertige gefriergetrocknete Mischung „Italienische Mischung“ von Kotányi, auf die ihr gerade tierisch Abfahre. Darin sind Oregano, Bohnenkraut, Majoran, Thymian, Basilikum, Rosmarin und Salbei.

Ein Blech mit dem Öl-Gemisch einstreichen, die Kartoffelecken darauf legen und ebenfalls einstreichen. Im Ofen bei 180° (Umluft) backen, bis sie außen knusprig und innen weich sind. Bei mir hat das ca. 30 Minuten gedauert, nach 15 Minuten habe ich die Ecken umgedreht und nochmal eingestrichen.

Scharfe Tomatensalsa

1 große Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
6-7 kleine Tomaten
1 frische scharfe Peperoni
1 EL Pesto
Olivenöl
Brühe
Honig
Kräuter

Die Zwiebel in Stücke schneiden (nicht zu klein) und mit Olivenöl goldbraun anbraten. Den Knoblauch und die Peperoni in kleine Würfel schneiden (danach das Hände waschen nicht vergessen, nicht, daß es später an ungeschickten Stellen Aua gibt – außer natürlich, man steht drauf 😈 ) und ebenfalls dazu geben.

Die Tomaten werden auch in grobe Stücke geschnitten und mit angebraten. Mit einem Schuß Brühe ablöschen und durchschmoren lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.

Mit Kräutern (siehe oben), Pesto und einem kleinen Spritzer Honig abschmecken und etwas abkühlen lassen.

Avocadocreme

1 vollreife Avocado
1 kleine Zwiebel
1 EL Ricotta
etwas Limettensaft
Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker

Die Avocado schälen und in grobe Stücke schneiden, sofort mit dem Limettensaft übergiesen und pürieren.

Die Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden und zusammen mit dem Ricotta unter die Avocadocreme rühren. Mit den Gewürzen abschmecken.

Dieses Gericht sollte hoffentlich alle Anforderungen für einen prickelnden Abend zu zweit erfüllen.

Zumindest dürften alle Sinne etwas von diesem Essen haben: Den verwendeten Zutaten werden aphrodisierende Eigenschaften nachgesagt, die Kartoffelecken liefern durch ihren knusprigen Rand und das weiche Innere ein schönes Beißgefühl, mit rot und grün kommen Signalfarben auf den Tisch und es eignet sich auch prima, um mit den Händen zu essen, was ein sich-gegenseitig-füttern gleich nochmal intimer macht.

Und wie im Hauptartikel geschrieben, passt der Geschmack auch dann, wenn man nicht nur vom Teller essen möchte! 😉

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Umsonst, aber nicht kostenlos

28.03.2008

Wieso mach ich mir eigentlich einen Tag lang die Arbeit, in unseren RZ rumzukrabbeln, um Kabelnummern vergebenen IPs auf unseren Maschinen zuzuordnen, wenn der Kollege, der diese Listen sammeln soll, alles nochmal selber überprüft und somit gleich selber macht?

Sowas lascht mich ja echt an.

Das nächste Mal kann er seinen Scheiß gleich selber machen, dann kann ich mir den Kack sparen!

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GNTM/3 – Das Opfer

27.03.2008

Eine Eigenschaft, die ich an einem Menschen ABSOLUT nicht packe, ist wenn sie sich selber immer als armes Opfer sehen. Wenn sie in der ganzen Welt eine Verschwörung sehen, die dazu angelegt ist, ihnen das Leben schwer zu machen, und auch die passende Gutmenschenrolle dazu bis ins Detail beherrschen. Und damit natürlich auch den Anspruch haben, daß sich die ganze Welt überhaupt für sie interessiert.

Gisele sollte dazu das Bild im Lexikon liefern.

Gott, die Frau ist so ALLES, was ich nicht leiden kann, ehrlich.

Sie macht auf liebes kleines unschuldiges armes Mädchen, daß doch allen nur Gutes will – aber bitte dafür doch im Mittelpunkt stehen sollte. Und WEHE, das ist nicht der Fall. Ich meine, auch letzte Woche die Mitleids-Nummer mit „einzige Ausländer im kleinen Dorf“. Ja, my Ass. Die Gutste hat ne Handtasche für 230 Euro, ist Pferde-Züchterin, Papi hat ihr den Traum erfüllt, mal einen Affen halten zu dürfen. Soooo schlecht kanns ihr ja wohl nicht gehen, weder finanziell, noch emotional. Die konnte wahrscheinlich damals schon keiner leiden, und anstelle daß man da mal drüber nachdenkt und das Problem bei sich sucht, ist es natürlich einfacher, die Rassismus-Karte zu zücken.

Für mich ist sie der klassische Fall von verwöhnter Göre, die vorne und hinten alles reingesteckt bekommen hat, immer im Mittelpunkt stand, und der jeder gesagt hat, was für ein toller und netter und lieber Mensch sie doch ist. Und die sofort – wahrscheinlich sogar aus echtem Entsetzen, ganz ohne Berechnung – losheult, wenn das mal nicht so ist. Ich glaub, das ist jetzt das erste Mal, das sie mit Menschen zusammen ist, für die sie NICHT der Mittelpunkt ist, und die sie vielleicht sogar für ne doofe Kuh halten.

Es tut mir echt leid, wenn ich sie da falsch einschätze, aber so wie sie sich präsentiert, und das nicht nur direkt, sondern auch, wenn man sie im Hintergrund mal nur ganz klein sehen kann, ist sie für mich ein absolutes No-Go, was den Charakter angeht.

Und ich finde es ne absolute Frechheit, daß die Tante rumheulen und „nö, jetzt mag ich nicht mehr“ sagen kann, und trotzdem weiter kommt!

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Nicht fair!

26.03.2008

Irgendwie ist es schon gemein, wenn man (mehr oder weniger) schmerzfrei zum Zahnarzt geht, und mit Schmerzen wieder rauskommt.

Der blöde Zahn fands jetzt gar nicht witzig, daß wieder an ihm rumgemacht wurde, und beschwert sich jetzt auch entsprechend.

Mistding!